Kohlefaserprodukte (Carbon) Kohlefasern (Carbonfasern) weisen höhere Festigkeiten und bedeutend höhere Steifigkeiten auf als Glasfasern, das spezifische Gewicht von Laminaten ist etwas niedriger. Daher werden sie vor allem für steife Konstruktionen eingesetzt. Die Dauerfestigkeit bei dynamischer Belastung ist hervorragend, die Wärmeausdehnung sehr gering. Sie sind elektrisch leitfähig.
Was sind Verstärkungsfasern?
Faserverbundwerkstoffe bestehen aus zwei Komponenten:
der Matrix, in der Regel ein Duroplast, und den Verstärkungsfasern, in der Regel Glasfasern, Kohlefasern oder Aramidfasern.
Glasfasern finden Einsatz als Matte mit Kurzschnittfasern oder in Form eines Gewebes oder Geleges.
Kohlefasern und Aramidfasern werden praktisch ausschließlich als Gewebe oder Gelege verwendet.
Die Verstärkungsfasern übertragen die Belastungen, d.h. die auf das Bauteil einwirkenden Kräfte.
Die Matrix dient der Fixierung der Fasern und muss die einwirkenden Kräfte auf die Fasern übertragen. Daher ist die Haftung zwischen Matrix und Fasern von entscheidender Bedeutung für die Funktionalität eines Verbundwerkstoffes.